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    <title>MVS mit Text und Bild (Bilder zu Gedanken - Gedanken zu Bildern) : Rubrik:Befindlichkeiten</title>
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    <description>Bilder zu Gedanken - Gedanken zu Bildern</description>
    <dc:publisher>mvs64</dc:publisher>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/textundbild/images/icon.jpg">
    <title>MVS mit Text und Bild</title>
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    <title>Blut im Stuhl</title>
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    <description>Kunigunde küsst mir auf den Mund. Sie wischt sich die abschweifende Unterlippe. Auch ihre rechte Pupille flieht. Ihr roter Mantel hat immerhin einen Damenschnitt. Wie bei der Polizei, diese meerjungfrau  blauen Uniforminnen. Unterlippe und Auge, dies sind Stresserscheinungen. Sie ist als weihnachtliche Botschafterin unterwegs um Menschen glücklich zu machen. Und Männer auch. Beim genaueren hinschauen sind das nämlich auch Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunigunde ist alt geworden über die Jahre. Doch ich gehe immer wieder zu ihr. Weihnachten für Weihnachten. Markt für Markt. Glühwein für Glühwein. Schuss für Schuss. Sie hat das schönste Herz. Deswegen. Sie spricht den erdigsten Dialekt aller Damen in ganz Hamburg. Sie hat zwar nicht die schönsten Christbaumkugeln (ho ho ho), aber, sie ist wie eine Mutter zu mir. Und ihr Mantel ist maßgeschneidert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunigunde hat Blut im Stuhl. Das beunruhigt mich. Da muss man doch was tun. Da muss man sich doch engagieren. Da hänge ich mich rein, ohne wenn und aber. Ich habe gesammelt und eine Stiftung gegründet, gegen Blut im Stuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Dezember 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-19T19:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textundbild.twoday.net/stories/6082440/">
    <title>Der Assistent - Hörspiel von Paul Plamper</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/6082440/</link>
    <description>Dieses Hörspiel lief heute Abend im Deutschlandfunk und wird am 22.12.09 um 23 Uhr auf WDR 1 laufen, sowie am 13.01.10 auf HR2 und ist auch als Download erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Plamper interviewte Leute aus der Praxis der Behindertenassistenz, auch über eine Stunde mich und andere KollegInnen am Telefon und Vorort zur Recherche dieses Hörspiels, welches einen guten Einblick in unsere Arbeit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.paulplamper.de/website/_index.php?context=produktion&amp;a&quot;&gt;Der Assistent&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße Matthias</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-08T21:05:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Fleisch</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/6079355/</link>
    <description>Liebe im Büro. Die eine Kollegin betritt die enge intime Aura um meinen Schreibtisch herum und die andere schaut zu, weil es bei uns in der Firma höchstens angelehnte Türen gibt. Die eine bückt sich, stellt eine beiläufige Frage und teilt den Kopierer mit mir ohne Not. Der Anderen beschlägt die Brille und ihr fällt der Kaffeebecher zu Boden mit dem Glücksschwein drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/19472868&quot;&gt;...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-06T21:20:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Ein Lieben lang</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/6067844/</link>
    <description>Ein Lieben lang, den lieben langen Tag, an deinem Busen gespielt und dabei die Zeit vergessen, wie einst im Legoland - im Kinderwagen, welchen Mutter schob. Meine Hand auf deinem Schoß und Gummibären auf dem Tablett neben dem Herrengedeck. Die Steuererklärung eingefaltet ins Couvert. Und wir sehen aufs Fensterbrett und über Käse mit Wein hinweg und deine Hand in meinen Gummibären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. November 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-29T08:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textundbild.twoday.net/stories/6057591/">
    <title>In deiner Stille</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/6057591/</link>
    <description>Foto: beim Italiener im November 2009 in Oberwesel: Pentax MX - Kodak 200.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/792082/display/19347181&quot;&gt;&lt;img title=&quot;in deiner stille&quot; height=&quot;266&quot; alt=&quot;in deiner stille&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/textundbild/images/in-deiner-stille.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In deiner Stille&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suche Ruhe in dir. Deine Wimpern zerschlagen meine Nervosität. Meine Augen senken sich auf deine Hände, wie sie ineinander greifend ruhen. Es saust der Nachtwind. Es peitscht die Gischt ans Ufer. Ich möchte fortfahren, ganz langsam auf diesem Fluss. Wie auf einem Floß stehend, durch dich durch treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen ist auch noch ein Bier. Ober, eine Flasche Wein im stehen. Reden wir später weiter, wenn es uns wieder genauso geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. November 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-24T07:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textundbild.twoday.net/stories/6054986/">
    <title>Die dritte Stimme</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/6054986/</link>
    <description>Es ist noch vor dem Frühstück. Noch vor dem ersten Kaffee. Grade beim öffnen der Vorhänge und dem Testaufruf der innerlichen Börsendaten. Da kommt Gesang aus meinem Hals. Feenschöner Gesang, der nach einer malaiischen Prinzessin klingt, welche sich von jungen hoch ausgebildeten Männern mit weichen unbehaarten Oberkörpern, oral pediküren lässt. Diese fremdartige, morgendliche Klangschönheit entweicht mir beim Aufstoßen und wenn ich mit dem Fingernagel sämtliche Patina und Fäulnis des Vortages vom Gaumen abschabe. Es scheint so, als hätte ich Jungfrauenhirne durchstoßen und in ihnen Rast gemacht. Nach etwa fünf Minuten versiegt sie wieder, diese dritte Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. November 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-22T11:48:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Das Herztelefon</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/6053122/</link>
    <description>Mein Herz bröselt. Es zerfällt in viele kleine Blutklumpen oberhalb von Niere und Leber. Ein Stück vom Herz versichert mir die Welt. Für ein Gramm Herzblut bekomme ich Schmuck in guter Qualität, welcher eine Frau zwei Abende lang begleitet. Davon kann man nicht leben. Darauf ist man höchstens einen Moment lang stolz. Ich habe mir etwas Eigenherz einschweißen lassen, damit es in die Schlitze des Geldautomaten der Raffeisen und Blutbank passt. Und ich telefoniere mit dem Zeug. Ich habe mir zu diesem Zwecke extra ein Bluttelefon gekauft. Seitdem ist die Qualität an ehrlich gemeinten Rendezvous mit wundervollen Frauen erheblich gestiegen. Leider braucht sich auf diese Weise mein Herz auf. Und ohne Es ist nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. November 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T19:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textundbild.twoday.net/stories/6047444/">
    <title>Geiler Seelenfrosch</title>
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    <description>Hallo, geiler Seelenfrosch mit deiner pelzigen Zunge in meinem Hals. Du Schrilllaut fürs Küchentelefon. Du Tagesherbstpoesie. Der Tag verschont und verblendet von der Rauheit deiner Sprache. Ich sitze mit dir allein im Schneidersitz, am Brusttisch. Mit der Fernbedienung lasse ich den Servierwagen mit den feinsten Halsschmerzleckereien durch das Zimmer fahren und gegen Kacheln krachen, bis Kristallgläser zu Boden fallen und Mondkrater in die Küche reißen. Ich habe selten etwas so geliebt, wie dich. Du vollbusiges, weizenblondes etwas in meinem Rachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. November 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-17T11:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textundbild.twoday.net/stories/6043716/">
    <title>Rheinischer Sauerbraten</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/6043716/</link>
    <description>Auf der Sucher nach der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Karoline_von_G%C3%BCnderrode&quot;&gt;Günderrode&lt;/a&gt; habe ich jetzt folgende Geschichte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rheinischer Sauerbraten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Abendausgehkleid am Rhein entlang. Die Haut verwundet von der Melancholie. Zwischendurch das Rasseln und Rauschen abgeernteter Weinstauden. Dampfschiffe kurven langsam vorbei an diesen Hügeln. Und kühler Wind umspielt die Wangen. Sie schaut noch einmal zurück. Die Erinnerungen faltig wie Dörrobst. Zwei Soldaten grüßen frech und unangebracht. Ihre modischen Frisuren duften lachhaft in der Weinsauce dieser Luft. Sie schauen bedrohlich, aber sie vergehen sich nicht an der jungen Frau. Lange sehen sie ihr nach. Ihre abschätzigen Blicke wie Peitschenhiebe auf ihre nackten Schultern. Sie nimmt es hin, ohne die Buben und ihre nimmlustigen babbelnden Münder zu beobachten, ohne beim Schmerz auf ihren schmalen Schultern eine Miene zu verziehen. Sie zieht ihre Schuhe aus und wirft sie ins vom Abendgrau getrübte Wasser. Ein Schiffshorn tutet und sendet dunklen Rauch in die tiefen Wolken, welche sich jetzt auf den Bergspitzen niedergelassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/792082/display/19240108&quot;&gt;...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-14T20:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textundbild.twoday.net/stories/6020081/">
    <title>Der Eisschrank</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/6020081/</link>
    <description>Ein kalter Schrank steht zwischen uns, gefüllt mit allerlei Leckereien. Wir rühren uns nicht. Uns raucht der Herbst, braunblättrig, bezuglos, ereignislos, zeitlos letztlich. Nach dem letzten Eisbeinritual sind wir nicht mehr aufgestanden. Die letzte Lammkeule, gespickt mit spitzen Knoblauchzehen hängt noch zwischen unseren Zähnen. Keine Berührung, keine Jugendliebe und auch keine warme Mahlzeit. Wir bräuchten Suppendienste, die uns hülfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Oktober 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-31T08:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textundbild.twoday.net/stories/6009810/">
    <title>Bratkartoffeln und Grünkohl</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/6009810/</link>
    <description>Vater stand in Mutters Einkleidezimmer. Er sah in den Hinterhof, wo die großen Buchen standen und die kleinen Italiener Schutzgeldeintreibung spielten, bei Spaghetti und roter Brause. Rex Gildo sprang aus dem Radiobalkon. Die Küche roch immer gleich. Dunstnebel über der Abwaschschüssel ohne Abzughaube. In der Koch- und Waschwolke zerzausten Mutters Haare. Mein Vater zog mir mit der Handkante den dritten Tagesscheitel. Noch einen Schluck aus dem Messingflachmann, dann ging es auf den Wohnzimmerteppich zum Ringkampf. Das war traditionell gesehen ein guter Sport für einen Jungen meines Alters und in unserer Familie sowieso. Mein Großvater war Masurischer Jugendmeister im Gewichtheben. Sein Bruder jedoch nur eine fragwürdige Berühmtheit im Kölner Karneval, bekannt als De doof Nuss! Unsere Familie hatte sich in ganz Europa breit gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/792082/display/18991348&quot;&gt;...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-25T10:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textundbild.twoday.net/stories/5977300/">
    <title>Wäre ich ein Mädchen</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/5977300/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/792082/display/18786004&quot;&gt;&lt;img title=&quot;mvs maedchen&quot; height=&quot;268&quot; alt=&quot;mvs maedchen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/textundbild/images/mvs-maedchen.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mädchen wäre ich gut. Ich hätte rot geweinte Augen und blutige Füße und wäre auch ein Naturtalent beim Ruckidigu. Ich würde die Hüte meines Vaters tragen und den Stallburschen schöne Hühneraugen machen. Ich würde über Zäune klettern, mir die Hosen zerreißen und mit Asche an den Wangen durch Discos fegen. Und das wäre alles wunderschön. Ich wäre wunderschön. Bei Tageslicht würde meine Haut leuchten. Ich trüge die Tätowierungen meiner Brüder auf. Aber ich bin kein Mädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ein Pony.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Oktober 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-06T08:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textundbild.twoday.net/stories/5974721/">
    <title>Niederkunft</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/5974721/</link>
    <description>Zwischen Begonien und Tulpen. Tiefes Tal. Kaffeesabber an den Lippen. Spazieren mit Spurenelementen in der Unterwäsche. In der Zeitung bunte Bilder in schwarzen Kanälen. Die Frauen freizeitlich und lebendig. Freizügig und laut. Die jungen Damen und auch die nicht mehr so ganz jungen. Selbst die Muttis. Das zu Sehen macht alt. Ich bin ein einfacher Mann. Glockenformen von Rockgebilden bis zum Boden betören mich. Aber keine schnatternden Kelchstimmen. Tätowierte Hautfetzen überfordern meine Augen. Regen in Bögen ist romantisch. Klitschnasse Kleider aber nicht mehr hauchzart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche mir den Wandkalender zurück, der einst heimlich in meinem Jugendzimmer hing, hinter dem Schreibtisch, dort wo Mutter nicht nachsehen konnte. Damals habe ich von Bunsenbrennern geträumt, welche Nabelschnüre durchtrennen und Leben erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Oktober 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-04T16:49:00Z</dc:date>
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    <title>Weltbild</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/5946854/</link>
    <description>Alles war so einfach. Ich hatte ein rotes Telefon. Du trugst rote Slips und gelbe Socken und hattest den imposantesten Po zwischen Alster und Pinnau. Und dies auch ohne Designerlaufschuhe. Mit meinem Palästinensertuch fing ich Mädchen ein, die nach Nizzasalat schmeckten. Sie kicherten, wenn ich sie im Treppenhaus fesselte. Ich spielte mit ihnen Räuberschach, oder Reise nach Jerusalem! Auf den Straßen war alles gut einteilbar. Schlechte Autos, gute Fahrräder, alberne Mofas, liebe Omis, perverse Greise. Wir tranken Bowle mit viel Früchten und diskutierten die Nächte über mit Paul, Peter, Christian, Achim, Sadik und Jan. Kevins gab es damals noch nicht und die hätten wir gewiss nicht in unsere Runde gelassen. Wir hatten Sex, selten zu zweit, meistens nicht gut. Die Handwerker schauten dir nach, bis ich sie aus der Wohnung warf. Du schämtest dich, wenn ich dich vor den anderen, an einer bestimmten Stelle berührte. Ich tat es dann extra. Und wir hatten immer deswegen Krach. Wie schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. September 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mvs64</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-18T09:26:00Z</dc:date>
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    <title>Großartig - abgefahren</title>
    <link>http://textundbild.twoday.net/stories/5941238/</link>
    <description>Ich bin keine Kunstfigur. Ich bin Kunst. Ich bin nicht alt. Hundert und ein paar mehr Jahre sind keine Zeit. Ich singe Lieder. Und ich lalle Leben. Ich bin MX. Ich liebe Wein ohne Abblendtaste. Ich bin offen für alle Lebensblenden. Ich bin großartig. Ich bin abgefahren. Ich bin LX. Dominostein meiner Phantasie. XXmehr Mensch bin ich. XX. O. Ich bin vier gewinnt. Immer auf der Mitmachstraße und immer zur Unterhaltung da und ich sitze im Rolls Royce im Kofferraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. September 2009</description>
    <dc:creator>mvs64</dc:creator>
    <dc:subject>Befindlichkeiten</dc:subject>
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