15
Mai
2006

Lasst uns Pimmelgespräche führen

Diese Verführungsmacht, ich hätte sie gerne. Nur wenige Stunden lang. Mit gemachten Haaren säße ich auf Bänken und würde die wunderschönen Wege der neongrellen Nacht bestimmen. Neben mir meine Freundinnen, meine Mitfrauen. Ich trüge Kleider, die nur zu mir passen und würde so duften, dass es keinen Platz für Diskussionen gibt. Ich würde gerne. Dabei schaue ich einfach nur in mich und suche weiche Eier. Ich bin leider keine Frau. Ich bin ein Stangenspargel mit Ansatz und Bauch. Und der Bauch tut weh.

strassburger platz1

strassburger platz2

Er verarbeitet jede Kopfschwäche, lässt jeden Saft gären. Ihr fehlt mir alle so. Ich möchte mit Euch sein. Das Mannsein stottert in mir – lässt mich zappeln, vergehen und fortgehen. Ich hebe die Arme, die stark sein sollen zum halten. Dabei würde ich gerne mit den anderen Frauen Pimmelgespräche führen und an starke Knie denken. Also: lasst uns Pimmelgespräche führen, nur ganz kurz. Zum Trost.

Prost mit Prosecco.

14. Mai 2006

14
Mai
2006

Wenn der Tag ...

wenig Eindrücke hat, dann sucht man sie irgendwo im Sonntag - zumeist ja vergeblich.

vonschramm.de

13
Mai
2006

Apfelgrün

Heute der Blick in die Welt des Apfels und nachm Dienst heim gefunden. Guten Samstag wünsch ich ;)

gruene aeppel

12
Mai
2006

Jonathan, Käthe, Anna und andere

Mal wieder lande ich in einem neuen Teilzeitjob. Als Konfliktberater für eine junge Schauspielerin mit allgemeinen Sprachschwierigkeiten, die auf Jugend und Domestizierung zurückzuführen sind. Sophia heißt sie. Sie redet die Luft schwanger. Sie sieht aber ausgesprochen angenehm aus, bewegt sich ansprechend und ich kann nur mit lieber Mühe und Not meine professionelle Distanz wahren. Aber Sophia fordert mich. Sie schwebt von Autodächern auf Hausdächer und möchte von dort aus das Fliegen üben. Ich habe dann jede Menge zutun, ihr dieses befindliche Verhalten auszureden und ein Vermittlungsanker zwischen ihrem Agenten und ihr selbst zu sein. Sie küsst mir dann vor Dankbarkeit die Haare aus dem Gesicht. Abends schickt sie mir dann noch jede Menge Selbstzweifel auf meinen Anrufbeantworter. Mein Emailkasten mit Balladen über die Vielseitigkeit ihrer Talente quillt nächtlich über. Ich brauche Schlaftabletten um Abstand zu gewinnen.

blumenwelt

Daheim erwartet mich immer Käthes frisch gewienerte Fürsorge, welche nach Zitronenspülmittel riecht und ein Liter Milch, der das alltägliche müde Mannsein ermuntert. Aufgespritzt und die seelische Ermattung übertüncht geht’s dann auf den Balkon. Es ist ja Grillsaison, daher treiben wir es voll in der Sonne. Trotz dieser großen Liebe, die da auf mich einbricht, brauche ich mal den anregenden Umgang mit anderen Menschen. Mit manchen freundet man sich so richtig an und fühlt sich mit jeder Faser des Seins und Verschwindens verstanden. Eine dieser Freundinnen ist Käthes alt bewährte Busenfreundin Anna. Anna kennt Käthe noch von früher, aus ihrer Zeit in Worpswede. Damals ist Käthe als verlockende Dorfschönheit mit Lockenhaupt experimentierend durch die Welt gezogen und ist jedem Torfkopf aufgesessen. Diese Qualität hat Freundin Anna immer dazu aufgefordert sie in allzu menschlichen Dingen zu beraten. Man kann quasi sagen, Anna hat Käthe in meine Arme getrieben. Seit dem gibt sie acht, dass der Umgang mit meiner Freundin ein guter, authentischer und wirklicher ist. Vor allem möchte sie, dass unser sprachliches Miteinander nicht entgleitet. ...

Fortsetzung auf Bild, Punkte und hier klicken.

11
Mai
2006

Kelch

Der Kelch ging an mir nicht vorrüber. Er sah mich mit großen Augen an, bzw. er eröffnete sich mir.

kelch1

10
Mai
2006

Jonathan und die Jägerin 3

Jonathan und die Jägerin 3

Die Warnungen vor der Jägerin verdichten sich zu einem Knäuel im Kopf. Da verknoten sich Sätze, die ich mein Leben lang immer wieder hören musste. Ich gehe nun auch nicht mehr auf den Balkon. Sicher ist sicher. Mein Verschanzen in den eigenen vier Wänden macht Käthe zur Krankenpflegerin. Sie ist gut in diesem Job, besonders dann, wenn ich nichts anderes tun muss, als einfach nur Angst haben. Dann nämlich hat Käthe genug Spielraum, mir die Richtlinien des Seins zu erklären.

Ich denke über mein Knäuel im Kopf nach. Manchmal entwickeln sich Sätze glasklar aus dem Knäuel heraus. Immer wenn eine junge Frau sich für ein als seriös geltendes Herrenmagazin ausgezogen hat, sagt sie in Interviews: „Das war eine ganz tolle Atmosphäre – hätte ich nie gedacht. Und die Fotos sind wirklich toll geworden. Ich bin echt stolz.“ ...

gejagd hinter vase

9
Mai
2006

Lichte Momente

gibts manchmal auch am Abend.

lichte momente

8
Mai
2006

Jonathan ist da

heute um 12 Uhr 48 wurde Jonathan geboren.

Mein bester Freund ist Vater. Natürlich bekam sein Stammhalter einen würdigen Vornamen, welcher den Schöpfer von Käthe stolz macht ;)

Blümchen dazu ;)

jonathan ist da

Na ob das Bild nun zu folgendem Text passt ist sehr fragwürdig

Aber das Bild hab ich grade da. Und die Geschichte Jonathan und die Jägerin geht allmählich in den dritten Teil - jedenfalls
habe ich mir das vorgenommen ihn heute anzugehen.

Zum ersten Teil gehts hier hin:

1. Teil

2. Teil

Das Bild:

unpassendes bild

Anfang der Geschichte:

Jonathan und die Jägerin

Käthe fragt mich ganz unverhohlen und mit verschränkten Armen, ob ich eine neue Geliebte, Verehrerin, Freundin oder so was habe. Und zwar fragt sie mich das während des Balkonfickens, also in einem emotional ganz blöden Moment für mich. Währenddessen sind Käthes Arme erstaunlicher Weise verschränkt, wie gesagt. Ich druckse rum und schaue vom dritten Stock in den Hinterhof. Ob Käthe, mich da wohl jetzt runterschmeißen wird, wenn ich die Wahrheit sage? - frage ich mich grade. Diese Unsicherheit lässt mich zurück ins Wohnzimmer gehen.

„He!“, ruft Käthe. Wir waren nämlich noch nicht ganz fertig. Herr Krämer vom Block gegenüber schiebt auch schon wieder sein Beobachtungsrohr zusammen. Aber ich kann darauf leider keine Rücksicht nehmen, weder auf Herrn Krämer, noch auf Käthe.
„Zieh dir was über, sonst wird dir noch kalt!“, schnauft meine Käthe mir verärgert hinterher.

Nun, ich war mit einer Kaffee trinken und Sport machen. Mit einer, die lange schwarz gefärbte Haare hat und lange blutrot lackierte Fingernägel. Sie legt mir nicht die Karten, sondern legt mir einen nassen Lappen auf die heiße Stirne, wenn mir fiebrig ist. Sie ist gertenschlank, dem Gebrauch der Gerte nach eigenen Angaben nicht abgeneigt und eine subtile Schönheit mit Schuhchen die im Fluss keine Segelhilfe brauchen. ...
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