Heute mit den zwei Nikons im Ohlsdorfer Friedhof gewesen und n bissl in Farbe bei trüben Wetter gefischt. Als Erinnerungen an den Auftritt von letzter Woche nun ein schrammeliges Soundcheckbild.
Die Nikons auf der Begleitung heute morgen - Handygraphie.
Es ist still geworden um mich. Ich schreie nur noch an ungraden Tagen. Ansonsten liege ich wach und schwitze leise. Ich starre aus dem Fenster und beobachte interessiert meine Bewegungslosigkeit. Längst ist die Verzweiflung von mir gewichen. Es geht mir sogar ganz gut. In moderaten Träumen voll Glück male ich hübsche Lebenswolken. Sie sind mitunter gelb wie vollgepisster Schnee. In meinen Wolken bist du und spitzt den Mund zum Kusshauch. Er flüstert mir etwas zu. Etwas von früher und wenig von später. Ich fühle Leere im Wattebausch. Und im Kopf sind Bilder von dir – meist eingerissen, teilweise vergilbt. Dein Gesicht ist eine ganz hübsche, eine ganz nette belanglos glatte Fläche. Eine hautumspannte Nutzlosigkeit in der sich Körperschläuche gegen den Tod winden.
Da ist ein Rauschen und Körnen rausgekommen - die erste Session mit der Nikon F65 und nem Ilford Delta. Der Scanner hat hier echt auch gut gearbeitet und für Atmosphäre gesorgt. Bild ist von 30. Juni 2007.