9
Jan
2011

Homepage erneuert

Hab mal die Homepage abgespeckt und auf den neuesten Stand gebracht. War dringend nötig. Der alte Krams ist zwar noch auf dem Server, aber nicht mehr verlinkt.

näch.

vonschramm.de 2011

7
Jan
2011

50 Jahre und ein Ende 13

Ich gestehe Ursel, so etwas wie sie noch nie gesehen zu haben. So unbekleidet und so viel alles. Landschaften, Gebirge, Schönheiten im Kerzenlicht, in denen ich mehrfach versinken würde. Krater, Poren, Polsterkissen, ein fulminanter Reichtum an Arsch und Bein. Ich weiß noch nicht, wie ich da im Herz unter der Ummantelung ankommen kann.

...

6
Jan
2011

50 Jahre und kein Ende 12

zu lesen nach klick auf foto. Familienalbum 89.

50 Jahre und ein Ende 12

3
Jan
2011

Weihnachten bei Herrn von Schramm analoge Nachlese

keulen 2010

MX Paradies 200 25.12.2010

die formschönheit der keulen der dame, lassen auf ein einst sehr sexy hinterteil schließen.

1
Jan
2011

Das neue Jahr ist da.

Und im schönen Alstertale ist man auch gut gerutscht, wenn man vorher gut geschmiert wa, du ;)

romanze 226

romanze 227

romanze 229

31
Dez
2010

50 Jahre und ein Ende 9-11

50 Jahre und ein Ende 9

10


50 Jahre und ein Ende 11


Heinrich fährt die Strecke öfter. Zufällig ein alter Freund von Petra und Steffi. Ein Vorvorgänger sozusagen. Seine Lästerzunge hinterlässt bei mir ein mulmiges Gefühl.

Steffi sagt, Heinrich sei ein Idiot und ich bin es nicht, also soll ich ruhig bleiben. Mit Steffi rede ich viel. Bei Petra wird es zunehmend ihr Busen, der eine Rolle spielt. Eigentlich zum ersten Mal im Leben.

Lutz geht zurück nach Freiburg. Sehr schade. Ich habe mich von den anderen Kollegen abgekehrt. Irgendwie ist man am Ende doch allein.

Ich lese das Buch „Der Zivi“. Da beschreibt einer seinen ganz privaten Pazifismus und die Funktionen der Hand und wird weich wie Didis Stuhlgang nach dem Krampfen. Oder ich denke an Petras Busen. Vorhöfe, so groß wie Mondkrater und diese dicken blauen Adern. Diese Flüsse zwischen Leben und Liebe, die so ein Heinrich nicht verstehen würde.

Diese Welt ist voller Heinrichs, erfahre ich. Die meisten wissen gar nicht, was da jetzt passiert, wenn Menschen aus dem Osten mit Westjeans darauf drängen die Welt zu verändern. Friedlich, betroffen und dabei ganz erwachsen.

Ich mag den naiven Knaben in dem Buch. Wie es ihn graust, dass man ein Menschenleben mit einer Waffe töten kann. Und dabei denke ich daran, was dass mit der Gewissensprüfung doch für eine Farce ist. Ich habe kein reines Gewissen, nie gehabt, dies hat mir auch nie gestanden. Aber wenn Heinrich so ein Wort sagt, wie „Frauen“, dann lache ich innerlich.

„Und du kennst sie alle, wa Vatter!“

Zu Silvester auf Sauftour unterwegs und den Vätern auf den Bauch geklopft und weggelaufen, damit man von den Spießern keine Prügel bezog.

„Dir mach ich Beine, Drückeberger!“

„Das ist doch kein Leben!“, sagt meine Mutter, als ich von Didis Zustand berichte. Die Sonntagsrouladen sind schwer wie Zement. Unglaublich, auch dieser Satz. Da macht man so eine Prüfung, soll sich das Gewissen reinigen, schon fast sektiererisch glauben quasi, sich dem Leben zuwenden und es erhalten und pflegen und dann sagt eine Frau, die seit vierzig Jahren nur Taschengeld zugeteilt bekommt: „Das ist doch kein Leben.“ So eine Erzieherin im Nymphenweg sagt das auch. So ein junges, dummes Stück.

„Das ist doch kein Leben!“
„Was denn sonst?“
„Ich mein ja nur!“




...

31. Dezember 2010

fortsetzung folgt 2011

guten näch

27
Dez
2010

50 Jahre und ein Ende 8

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50 Jahre und ein Ende 8



Im „Max und Consorten“ bin ich jetzt wieder öfter. Die Gespräche mit Lutz sind die einzigen Männergespräche, die mein Dasein verschönern. Seine Schlüsselbeine atmen, wenn wir reden. Er ist aus Freiburg nach Hamburg gekommen: mal was anderes sehen. Nur sein Rücken ist im Arsch. Und sein Hintern: gar nicht drüber zu reden. Schon in Mettenhof waren wir uns näher gekommen, ohne dass nahe liegende zutun. Junge Männer greifen schon mal beherzt zu, wenn sie sich zusammenraufen, dafür aber nicht mehr.


...

26
Dez
2010

Es weihnachtet mehr

Schaut her, ihr Wohlfahrtsverbände und Pferdeflüsterer: es weihnachtet sehr. In den Suppenküchen ist Licht. Die archivierten 60 Watt Glühbirnen werden ausgepackt. Volksschauspielerinnen kommen mit ihren langen Mänteln, um unter Brücken, Brücken zu schlagen. Sie jonglieren mit Gänsekeulen. Es gibt für jeden satt zu essen und in Frieden einen Flachmann drauf.

Bärtig grantige Vielfaltspinsel tanzen mit jungen Hanseatinnentöchtern Haargummitwist. Wer gewinnt, darf heiraten und zwar den flotten Flottenkapitän, du. Schnee liegt auf den Einreibeverordnungen. Offene Beine werden heute mal geschlossen. Heut gibt es Kööm und Elchsmilch vom Faß. Jeder der will und kann. Einen Fleischwolf für die zahnlose Pinnebergelse ist auch dabei. Die einen wollen Gänseklein, die anderen Köttbullar.

Es weihnachtet sehr. Der Himmel richtet sich nach uns. Einmal im Jahr. Einmal im Leben im Arm von Jan Fedder.

26. Dezember 2010


es weihnachtet mehr
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